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Bauschadensgutachten

Riss_Laibung

verästelte Rissbildung infolge einer Setzung

Von den Immobilienwertgutachten sind reine Bauschadensgutachten zu unterscheiden.
Klassische Fälle für Bauschadenssachverständige sind z.B. Schimmelpilzbefall, Feuchtigkeitsschäden oder Risse im Mauerwerk. Hier sind gegebenenfalls spezielle Prüfverfahren und Kenntnisse notwendig, die nicht zum Aufgabenreich des Sachverständigen für Immobilienwertermittlung gehören.

Vermeidung von Folgeschäden

Im Rahmen der Wertermittlung ist eine Begutachtung durch einen Sonderfachmann nicht zwingend erforderlich, kann aber von Fall zu Fall angezeigt sein. Neben der reinen Feststellung von Bauschäden, Schadenursachen und Schadensbeseitigungskosten, können zudem mögliche Folgeschäden vermieden werden. Eine Abwägung von Kosten und Nutzen eines solchen Gutachtens sollte natürlich im Vorfeld stattfinden, damit man nicht gleich mit „Kanonen auf Spatzen schießt“.

Sicherheit schaffen durch Bauschadensgutachten

Im Verkaufsfall können Unsicherheiten ausgeräumt werden, welche unter Umständen zu unnötigen Wertminderungen führen. So kann Schimmelbildung z.B. auf eine unzureichende Bauausführung hindeuten oder lediglich auf einem falschen Lüftungsverhalten beruhen. Letztlich sind die Gegebenheiten vor Ort maßgebend, ob ein Sonderfachmann hinzugezogen wird. Die endgültige Entscheidung trifft in jedem Fall der Auftraggeber.

 

Bauschadensgutachten gehören im Regelfall nicht zu den Aufgaben des Bewertungssachverständigen. In einigen Fällen kann die Begutachtung durch einen spezialisierten Sachverständigen für Schäden an Gebäuden aber auch im Rahmen eines Verkehrswertgutachtens empfehlenswert sein.